Corina Stähli

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Wege sehen, alte Muster verstehen

Eine meiner Klientinnen sagte kürzlich: «I am my primary therapist.»

Dieser Satz bringt auf den Punkt, was ich selbst tief glaube: Sie wissen im Grunde selbst am besten, was Ihnen fehlt – und wovon Sie träumen.
Mein zentrales Anliegen ist es, Sie empathisch zu begleiten – auf der Grundlage einer wertschätzenden, vertrauensvollen und professionellen Beziehung, die dazu ermutigt, sich selbst besser zu verstehen, zu unterstützen und schliesslich zu heilen.
Im Kern basiert meine Arbeitsweise auf einer authentischen und solidarischen Begegnung auf Augenhöhe. Ich möchte Ihnen eine neue, korrigierende Beziehungserfahrung ermöglichen –
eine, die Raum gibt für Entwicklung, Würde und Selbstwirksamkeit.

Ich bemühe mich, mit Ihren Augen zu sehen, Ihre Perspektiven zu verstehen – und Sie zu ermutigen, auch einmal über den gewohnten Tellerrand hinauszuschauen: Bisherige Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen und neue Wege zu erproben.

In Anlehnung an Irvin D. Yalom verstehe ich mich als Mitreisende auf Ihrem Weg. Wir können gemeinsam neue Pfade entdecken – doch ob und wie Sie diese gehen, liegt ganz bei Ihnen. Sie behalten jederzeit die Kontrolle über Ihr eigenes Steuer.

 

 

 

 

 

 

 

Begegnung mit dem Wesentlichen

Fruchtbare Veränderungen bedürfen erfahrungsgemäss eines längeren Prozesses, wobei Sie unterwegs mitunter auch stolpern werden – gerne begleite ich Sie dabei und freue mich ab dem Privileg als Hüterin Ihrer Geheimnisse.

Ich arbeite integrativ, wobei die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) den theoretischen und methodischen Ausgangspunkt meiner Arbeit bildet. Entsprechend der individuellen Situation und den therapeutischen Zielsetzungen der Klientin bzw. des Klienten ergänze ich diese Basis mit Elementen aus:

  • der Achtsamkeitsbasierten Therapie, insbesondere der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT),
  • der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
  • emotionsfokussierten Ansätzen (EFT) und Schematherapie,
  • sowie bei Bedarf und Indikation mit traumasensiblen, Yoga-basierten Interventionen, welche Körperwahrnehmung und Selbstregulation fördern.
Meine therapeutische Haltung ist beziehungsorientiert und richtet sich nicht nach einem starren manualisierten Vorgehen. Vielmehr steht die individuelle Situation der Klient:Innen im Vordergrund – mit dem Ziel, einen sicheren Rahmen für die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, mit emotionalen Mustern und persönlichen Entwicklungsprozessen zu schaffen.
 
Ich bin mir bewusst, dass ein solcher therapeutischer Prozess Vertrauen, Zeit und Bereitschaft zur Selbstreflexion erfordert. Ebenso ist mir bewusst, dass gerade im Kontext komplexer psychischer Belastungen oder traumatischer Erfahrungen Missverständnisse oder Übertragungsphänomene auftreten können, die einer sorgfältigen professionellen Reflexion und Abgrenzung bedürfen. In meiner Arbeit achte ich daher besonders auf klare therapeutische Rahmenbedingungen, fortlaufende Supervision und Selbsterfahrung sowie eine offene Kommunikation über den Prozessverlauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lebensreise

2023-2025 Ausbildung in Yoga-basierter Traumapsychotherapie

2023 Workshops in Emotionsfokussierter Therapie

2020/2021 Lifespan Integration® - Absolvierte LI-Seminare: Level 1 (2020), Level 2 (2021)

2016 Anerkennung als Fachpsychologin für Psychotherapie FSP; Eidg. anerkannte Psychotherapeutin

2012 DBT Kompakt-I und II

2011-2015 Weiterbildung in kognitiver Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin an der Uni Zürich: Master of Advanced Studies in Kognitiver Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin 

2006-2011 Psychologiestudium an der Uni Zürich: Master of Science in Psychologie

2003-2005 Studium der Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich

 

 

 

 

 

 

 

Praxiserfahrungen

Seit 2021 Selbständige Tätigkeit als Psychotherapeutin in eigener Praxis - Gründung der Praxisgemeinschaft losla

2020-2021 Selbständige Tätigkeit als Psychotherapeutin in der Praxisgemeinschaft Giesserei

2018-2021 Psychotherapeutin in der Clienia Gruppenpraxis Winterthur

2012-2017 Psychotherapeutin am Clienia Psychiatriezentrum Uster

2010-2011 Psychologin in der Klinik Meissenberg Zug

2006-2011 Diverse Jobs während dem Studium:

  • Forschungsassistentin in der Privatklinik Schlössli
  • Hilfsassistentin bei Prof. Dr. M. Grosse Holtforth
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHAW
  • Hilfsassistentin bei Prof. Dr. Dr. A. Maercker
  • Tutorin für verschiedene Seminare an der UZH
  • Psychologiepraktikum in der Klinik Waldhaus (PdGR)
  • Serviceangestellte in versch. Bars und Restaurants

 

 

 

 

 

 

 

Mein Umweg zur Wurzel des Wandels

Ein Kreis schliesst sich: Von der Psychologie zur Umwelt und wieder zurück

Schon in der Kindheit reifte in mir der Wunsch, Psychotherapeutin zu werden. Mich faszinierte, wie menschliches Erleben und Verhalten zusammenhängen – und welche Kraft im Verstehen, im Zuhören und im ehrlichen Austausch liegt. Doch eine prägende Erfahrung im Jugendalter, die mit Hilflosigkeit, Kontrollverlust und tiefem Schmerz verbunden war, liess diesen Wunsch vorerst in den Hintergrund treten. Damals schien mir die psychische Welt des Menschen zu komplex, zu schwer greifbar – und vielleicht auch zu nah.

Nach meiner Matura hatte ich dann ein klares Ziel: Umweltnaturwissenschaften an der ETH studieren. Doch nach eineinhalb Jahren wurde mir bewusst, dass das Studium eine für mich zu technische Ausrichtung nahm. Zudem wollte ich mich nicht primär mit naturwissenschaftlicher Forschung beschäftigen, sondern mein Interesse galt vielmehr den gesellschaftlichen Aspekten des Umweltschutzes – etwa Prävention und Aufklärung.

Denn was bringt es, wenn ständig umweltfreundlichere Technologien und Produkte entwickelt werden, diese aber keine breite gesellschaftliche Akzeptanz finden? Dann entsteht zwar eine vermeintlich reinere Umwelt, die der Gesundheit aber nur scheinbar zugutekommt. Solange jede*r denkt: «Was bringt es, wenn nur ich mich für Mutter Natur engagiere, während die anderen es nicht tun?», bleiben naturwissenschaftliche und technologische Ansätze wirkungslos.

Der Schlüssel liegt deshalb in einem grundsätzlichen Umdenken in den Köpfen der Gesellschaft. Genau aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, Psychologie zu studieren – um das Mysterium Mensch besser zu verstehen und so einen Beitrag zu einem nachhaltigen Wandel leisten zu können.

Ich habe noch lange nicht ausgelernt – danke für all die bereichernden Begegnungen auf meinem Weg!

 

 

 

 

 

 

 

Mitgliedschaft in Berufsverbänden

Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP

Fachverein Yoga-Psychotherapie YoPT®

Kantonalverband der Züricher Psychologinnen und Psychologen ZüPP

PsychotherapeutInnen Verein Region Winterthur PVR

Verein Lernspiel