Eine meiner Klientinnen sagte kürzlich: «I am my primary therapist.»
Dieser Satz bringt auf den Punkt, was ich selbst tief glaube: Sie wissen im Grunde selbst am besten, was Ihnen fehlt – und wovon Sie träumen.
Mein zentrales Anliegen ist es, Sie empathisch zu begleiten – auf der Grundlage einer wertschätzenden, vertrauensvollen und professionellen Beziehung, die dazu ermutigt, sich selbst besser zu verstehen, zu unterstützen und schliesslich zu heilen.
Im Kern basiert meine Arbeitsweise auf einer authentischen und solidarischen Begegnung auf Augenhöhe. Ich möchte Ihnen eine neue, korrigierende Beziehungserfahrung ermöglichen –
eine, die Raum gibt für Entwicklung, Würde und Selbstwirksamkeit.
Ich bemühe mich, mit Ihren Augen zu sehen, Ihre Perspektiven zu verstehen – und Sie zu ermutigen, auch einmal über den gewohnten Tellerrand hinauszuschauen: Bisherige Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen und neue Wege zu erproben.
In Anlehnung an Irvin D. Yalom verstehe ich mich als Mitreisende auf Ihrem Weg. Wir können gemeinsam neue Pfade entdecken – doch ob und wie Sie diese gehen, liegt ganz bei Ihnen. Sie behalten jederzeit die Kontrolle über Ihr eigenes Steuer.
Fruchtbare Veränderungen bedürfen erfahrungsgemäss eines längeren Prozesses, wobei Sie unterwegs mitunter auch stolpern werden – gerne begleite ich Sie dabei und freue mich ab dem Privileg als Hüterin Ihrer Geheimnisse.
Ich arbeite integrativ, wobei die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) den theoretischen und methodischen Ausgangspunkt meiner Arbeit bildet. Entsprechend der individuellen Situation und den therapeutischen Zielsetzungen der Klientin bzw. des Klienten ergänze ich diese Basis mit Elementen aus:
2023-2025 Ausbildung in Yoga-basierter Traumapsychotherapie
2023 Workshops in Emotionsfokussierter Therapie
2020/2021 Lifespan Integration® - Absolvierte LI-Seminare: Level 1 (2020), Level 2 (2021)
2016 Anerkennung als Fachpsychologin für Psychotherapie FSP; Eidg. anerkannte Psychotherapeutin
2012 DBT Kompakt-I und II
2011-2015 Weiterbildung in kognitiver Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin an der Uni Zürich: Master of Advanced Studies in Kognitiver Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin
2006-2011 Psychologiestudium an der Uni Zürich: Master of Science in Psychologie
2003-2005 Studium der Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich
Seit 2021 Selbständige Tätigkeit als Psychotherapeutin in eigener Praxis - Gründung der Praxisgemeinschaft losla
2020-2021 Selbständige Tätigkeit als Psychotherapeutin in der Praxisgemeinschaft Giesserei
2018-2021 Psychotherapeutin in der Clienia Gruppenpraxis Winterthur
2012-2017 Psychotherapeutin am Clienia Psychiatriezentrum Uster
2010-2011 Psychologin in der Klinik Meissenberg Zug
2006-2011 Diverse Jobs während dem Studium:
Schon in der Kindheit reifte in mir der Wunsch, Psychotherapeutin zu werden. Mich faszinierte, wie menschliches Erleben und Verhalten zusammenhängen – und welche Kraft im Verstehen, im Zuhören und im ehrlichen Austausch liegt. Doch eine prägende Erfahrung im Jugendalter, die mit Hilflosigkeit, Kontrollverlust und tiefem Schmerz verbunden war, liess diesen Wunsch vorerst in den Hintergrund treten. Damals schien mir die psychische Welt des Menschen zu komplex, zu schwer greifbar – und vielleicht auch zu nah.
Nach meiner Matura hatte ich dann ein klares Ziel: Umweltnaturwissenschaften an der ETH studieren. Doch nach eineinhalb Jahren wurde mir bewusst, dass das Studium eine für mich zu technische Ausrichtung nahm. Zudem wollte ich mich nicht primär mit naturwissenschaftlicher Forschung beschäftigen, sondern mein Interesse galt vielmehr den gesellschaftlichen Aspekten des Umweltschutzes – etwa Prävention und Aufklärung.
Denn was bringt es, wenn ständig umweltfreundlichere Technologien und Produkte entwickelt werden, diese aber keine breite gesellschaftliche Akzeptanz finden? Dann entsteht zwar eine vermeintlich reinere Umwelt, die der Gesundheit aber nur scheinbar zugutekommt. Solange jede*r denkt: «Was bringt es, wenn nur ich mich für Mutter Natur engagiere, während die anderen es nicht tun?», bleiben naturwissenschaftliche und technologische Ansätze wirkungslos.
Der Schlüssel liegt deshalb in einem grundsätzlichen Umdenken in den Köpfen der Gesellschaft. Genau aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, Psychologie zu studieren – um das Mysterium Mensch besser zu verstehen und so einen Beitrag zu einem nachhaltigen Wandel leisten zu können.
Ich habe noch lange nicht ausgelernt – danke für all die bereichernden Begegnungen auf meinem Weg!